Hannover Schloss

Die niedersächsische Landeshauptstadt ist nicht nur wirtschaftlicher und politischer Mittelpunkt, sondern auch reich an Sehenswürdigkeiten. Der Besucher hat die Wahl zwischen bedeutenden Bauwerken, historischen Gärten und ausgedehnten Parks. Für Liebhaber bedeutender Kunstsammlungen bietet sich der Besuch in den Museen der Stadt an.

Hannover wird oft auch als Großstadt im Grünen bezeichnet, was sicherlich auch nicht unwesentlich auf die berühmten Herrenhäuser Gärten zurückzuführen ist. Das ursprüngliche Schloss Herrenhausen, der Sitz der Welfen wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Lediglich erhalten blieben das Galeriegebäude und das Fürstenhaus. Der sogenannte „Große Garten “ jedoch ist einer der Hauptattraktionen der Landeshauptstadt. Vorbild für den Park waren niederländische Barockgärten des 18. Jahrhunderts. Sehenswert sind der Georgengarten. Das Gartentheater und die zahlreichen Skulpturen. Erweitert wurde der Garten im 19. Jahrhundert im Stil eines englischen Landschaftsparks.

 

Hannover: Sehenswürdigkeiten & Hotspots

Das neue Rathaus in Hannover

Im Wilhelminischen Stil wurde das monumentale Rathaus zwischen 1901-1913 gebaut. Mit der hohen zentralen Rundkuppel und seitlichen Türmen repräsentiert es den Stolz der wohlhabenden Bürgerschaft des angehenden Industriezeitalters in Hannover. Imposant ist auch die Lage: Der Maschpark mit weitläufigen Wiesen und Wasserflächen, die durch Springbrunnen aufgelockert werden, ist hier ein begehrter Picknickplatz vor grandioser Fassade.

 

Hannover als Gastgeber der Expo 2000

Die bedeutendste Industriemesse Europas bringt jährlich tausende Besucher in die Stadt an der Leine. Das stetig wachsende Ausstellungsareal wurde 1947 begonnen und ist mit seinen lichtdurchfluteten Hallen auch außerhalb von Messezeiten einen Ausflug wert. Hannover richtete im Jahr 200 die Weltausstellung Expo 2000 aus. Von den zahlreichen internationalen Bauten sind noch einige erhalten. Am Stadtrand von Kronsberg bei Hannover sind sie weiterhin zugänglich.

 

Eine Stadt mit vielen Gesichtern

Das Museum besteht aus mehreren Teilen: Als Dependance des Historischen Museums werden hier die Geschichte des Hauses der Welfen, ihrer Herrscher und die Geschichte der Herrenhäuser Gärten gezeigt. Schwerpunkt ist der Barockgarten als Herrschaftsinstrument, der die Macht des Königshauses symbolisiert. Ergänzend wird die Entwicklung des Parks von der Aufklärung bis zur Gegenwart als Volkspark für Alle gezeigt.

Die Bestände des Kestner Museums knüpfen an die Bedeutung Hannovers als Kunststadt Anfang des 20. Jahrhunderts an. Der frühere Kunstverein war Schauplatz aufsehenerregender Ausstellungen. Die heute hier gezeigten Kunstwerke der klassischen Moderne sind von Weltrang: die Sammlung des Dada Künstlers Kurt Schwitters, Werke des Expressionismus des Kubismus und der abstrakten Kunst haben Weltrang.

Direkt im Stadtzentrum wurde 1936 der 78 Hektar große See angelegt. Er ist das größte stehende Gewässer der Stadt und ist beliebt wegen seiner vielfältigen Freizeit- und Wassersportmöglichkeiten. Paddeln, Rudern und Segeln sind bei vielen Vereinen rund um den See möglich. Aber auch weniger Sportliche können im Sommer den beleibten See in der Stadtmitte genießen: Die Fahrgastschifffahrt fährt mit ihren Schiffen mehrere Routen und das auch abends. Zum Schwimmen und Baden bietet sich das weitläufige Strandbad am Südufer an.
Zoo

In Hannover befindet sich einer der größten Zoos Deutschlands. Seit den frühen 1990 Jahren wird das Gelände umgestaltet und in unterschiedliche Themenbereiche gegliedert. Neben der artgerechten Haltung der Tiere verspricht das neue Konzept für die Besucher einen hohen Freizeitwert: Himalaya, Tropenhaus und Elefantenhaus sind einige der Hauptattraktionen. Mehr über Hannover.

 

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